Die Fürther Stiftung für Menschen mit Down-Syndrom wurde vom Laufclub 21 eingerichtet. Flyer zum Download.

Fürther Stiftung für Menschen mit Down-Syndrom

Alle 800 Geburten kommt ein Kind mit Down-Syndrom zur Welt. In Deutschland leben rund 50.000 Menschen mit Down-Syndrom, in Europa 350.000 und weltweit 5.000.000.

Beginnen wir davon auszugehen, dass das Down-Syndrom kein genetischer Defekt ist, sondern ein Ausdruck der Vielfalt der Natur, wie anders erscheint dann in diesem Moment die Welt?

Auch Sie sind ein Ausdruck der Vielfalt der Natur, so wie jeder Mensch auf dieser Welt. Ein guter Anfang, oder?

Die Fürther Stiftung für Menschen mit Down-Syndrom wurde vom Laufclub 21 eingerichtet. Die Stiftung ist Mitglied in der Stiftergemeinschaft Fürth. Sie sammelt Kapital für den langfristigen Unterhalt der Thomas-Benjamin-Kinle-Beratungsstelle und möchte sicher stellen, dass die Menschen dort auch in Zukunft Rat und Begleitung finden.

Weitere Informationen zur Stiftung: www.fuerther-stiftung-down-syndrom.de

Nehmen Sie hier Kontakt zur Stiftergemeinschaft Fürth auf.

Die Beratungsstelle

Die Thomas-Benjamin-Kinle-Beratungsstelle ist seit 2010 geöffnet. Sie steht Menschen mit Down-Syndrom und ihren Familien offen. Unser Ziel ist es, Eltern zu stärken und ihnen zu vermitteln, dass sie das Leben mit einem betroffenen Kind bewältigen können.

Wir helfen bei der Diagnosebewältigung, in Krisen- oder Überlastungssituationen. Wir begleiten Menschen bis es ihnen wieder besser geht. Wir helfen auch dann, wenn sich die verletzte und belastete Seele über chronische Beschwerden an die Oberfläche meldet.

Wir sind auch Anlaufstelle für Menschen mit Down-Syndrom, die innerfamiliäre Konflikte mit sich tragen. Beispielsweise weil ihnen das Recht auf Selbständigkeit oder die Partnerwahl verweigert wird. Hier ist unser
erster Weg immer der des Mentorings. Ebenso findet eine Babysprechstunde statt, in der wir zusammen mit Mutter und Kind Alltagssituationen besprechen und üben.

In der Beratungsstelle ist auch Raum für „Visionen“ und „neue Wege des Miteinanders auf der Welt“ in Gesprächskreisen, bei Treffen und durch Publikationen.

Termine auf Anfrage und nach Vereinbarung.